Armaturen-Prüfgerät.
Standardprüfung von Armaturen vs. das Kalkproblem
Europäische Normen wie EN 200 (Einzel- und Mischarmaturen) und EN 817 (mechanische Mischventile) definieren Dauer- und Funktionsprüfungen für Sanitärarmaturen — typischerweise eine hohe Anzahl von Öffnungs-/Schließzyklen (in der Größenordnung von 200.000) mit warmem und kaltem Wasser bei festgelegten Drücken. Diese Normen weisen die mechanische Lebensdauer, die Dichtheit und das Betätigungsmoment nach, prüfen jedoch nicht das Verhalten in hartem (kalkreichem) Wasser, das von Stadt zu Stadt variiert.
Unser Kunde Kale Seramik teilte uns mit, dass Armaturen von verschiedenen Lieferanten beim Einsatz in Wasser mit unterschiedlichen Kalkanteilen in verschiedenen Städten eine unterschiedliche Lebensdauer aufwiesen.
Nach Identifizierung des Problems schlug unser Unternehmen ein System vor, das verschiedene Armaturentypen mit Wasser unterschiedlicher Kalkanteile prüfen sollte.
Das System führt mithilfe eines Servomotors die gewünschte Anzahl und Geschwindigkeit von Zyklen an der Armatur aus, misst die Öffnungs- und Schließkräfte jedes Zyklus mit einer Kraftmessdose, ermittelt, wann und wie die Armatur in kalkreichem Wasser zu versagen beginnt, und erstellt einen Bericht.
Eine solche Prüfung ist in den Armaturennormen nicht enthalten. Diese Lösung wurde von unserem Unternehmen entwickelt und für die interne Qualitätskontrolle und Prüfung gefertigt.
Unser Unternehmen übernahm Konstruktion, Fertigung und Automatisierung des Projekts.
Eine speziell entwickelte Dauerprüfung mit Kalkwasser
Da die einschlägigen Armaturennormen (EN 200 / EN 817) keine Anforderung an Kalkwasser enthalten, wurde dies als kundenspezifische interne Prüfung zur Qualitätskontrolle und nicht als Standardmethode entwickelt. Der servogetriebene Prüfstand bildet die normgerechten Öffnungs-/Schließzyklen nach, versorgt die Armatur jedoch mit Wasser eines gewählten Kalkanteils, während eine Kraftmessdose die Öffnungs- und Schließkraft bei jedem Zyklus aufzeichnet — so lässt sich der Punkt ermitteln und dokumentieren, an dem eine Armatur in hartem Wasser zu versagen beginnt. ULMEKA führte die Konstruktion, Fertigung und Automatisierung des Systems durch.
Häufig gestellte Fragen.
Do EN 200 and EN 817 include a hard water or limescale test for faucets?
No. Both standards (EN 200 for single and mixer taps, EN 817 for mechanical mixing valves) define endurance and functional tests built around open/close cycling with hot and cold water at defined pressures. What they verify is mechanical service life, leak-tightness and operating torque. Behaviour in hard, lime-rich water is outside their scope, even though lime content varies from city to city.
How many open/close cycles does a faucet endurance test involve?
European tapware standards such as EN 200 and EN 817 typically call for large numbers of open/close cycles, in the order of 200,000, run with hot and cold water at defined pressures. The point of all that cycling is to confirm mechanical service life, leak-tightness and operating torque. Lime scale never enters the picture, since neither standard addresses hard water.
How can a faucet be endurance tested in lime-rich water?
Not with a standard method, since EN 200 and EN 817 contain no lime-water requirement. A custom rig can reproduce the EN-style open/close cycling while supplying water at a chosen lime ratio. A servo motor runs the desired number of cycles at a set speed, a load cell logs the opening and closing force on every cycle, and the point where the tap starts to degrade in hard water is identified and reported.
Why does faucet lifespan vary from one city to another?
Lime content in the water supply differs from city to city, and the standard endurance tests never look at hard-water behaviour. In one reported case, taps sourced from different suppliers wore out at different rates depending on the local lime ratio. That gap led to a custom internal quality-control test in which taps are cycled with water at chosen lime ratios.
What does a load cell measure during a faucet cycling test?
The load cell measures the opening and closing forces on the tap, once per cycle, for the whole run. In a lime-water endurance rig, this force record reveals when and how the faucet begins to fail in hard water, and it forms the basis of the report that pins down the degradation point.
ULMEKA konstruiert Prüfsysteme
nach Spezifikation.
Wenn Ihre Anforderung über diesen Katalog hinausgeht — kundenspezifische Kammergrößen, Integration kombinierter Normen oder angepasste Prüfprofile — sprechen Sie mit unserem Ingenieurteam.
